Glossar von C Begriffen


Zeiger (pointer).
Verweis auf eine Adresse im Hauptspeicher des Computers. In C enthalten Zeiger also Adressen.
Argument.
Ein Wert, der an eine Funktion übergeben wird. (siehe auch Parameter).
Block.
Eine Folge (Sequenz) von Definitionen, Deklarationen und Anweisungen, , die in geschweiften Klammern {} eingeschlossen werden.
ANSI
 
Array (Feld) mit Buchstaben.
Eine Anzahl von Elementen von Typ char. (Kann zum Speichern eines strings (Zeichenkette) verwendet werden).
Klasse
Siehe C++ Glossar.
Übersetzungsfehler.
Ein Fehler, der bei der Umwandlung eines Programmes in Objektcode auftritt.
Compiler (Übersetzungsprogramm).
Ein Programm zur Umwandlung von Quellcode (z.B. C-Programm) in Maschinencode .
Compound Anweisung.
Eine Folge einfacher Anweisungen.
Konstante
Eine Größe, die einen Wert repräsentiert, der nicht verändert werden kann. Zum Beispiel:
	
	123
	'x'
Konstante (symbolisch)
Ein Symbol, das in einer #define -Präprozessor Anweisung verwendet wird, um einen konstanten Wert zu repräsentieren..
Datentype.
Definition der Daten. int, char, float.

Deklaration.
Ein Konstrukt, der einem Variablen- oder Funktionsbezeichner Attribute zuordnet.
Es wird kein Speicherplatz reserviert.

Zum Beispiel:

	extrn int a;
	extrn char c;

Variablendeklaration

Die Deklaration einer Struktur könnte so aussehen:

	struct per_rec
	{
	  int age;
	  char * surname;
	  char * firstname;
	};

Definition.
  1. Die Definition einer Variablen ist eine Deklaration, bei der Speicherplatz zugeordnet wird.
            int a;
            char c;
            struct per_rec person;
    
  2. Ein Konstrukt, das Name, Parameter und Type des Rückgabewertes einer Funktion festlegt.
    Eine Funktionsdefinition könnte z.B. so aussehen:
    	long sqr(int num)
            {
              return(num*num);
            }
    
Escape Sequenz.
Steuerzeichen,die aus einer Kombination von Backslash (\) und einem Buchstaben oder einer Zahl bestehen. Sie repräsentieren nichtdruckbare zeichen.
Ausführbares Programm.
Ein Programm, das unter Steuerung eines Betriebssystemes oder einer ähnlichen Laufzeitumgebung arbeitet.
Executable (stand-alone) program.
Program which will run within the environment of the operating system without additional utilities or support.
Ausdruck.
Eine Folge von Operatoren und Operanden, die ein einzelnes Ergebnis liefert.
File (Datei).
Daten, die auf einem maschinen-lesbaren Datenträger gespeichert werden.
File descriptor (Dateideskriptor).
Wird bei low level I/O (open/read/write/close Funktionen) verwendet, um ein File zu identifizieren. Es handelt sich um eine Nummer, die einem Filenamen beim Öffnen zugeordnet wird und dann als ein eineindeutiger Verweis beim Lesen, Schreiben und Schließen eines Files verwendet wird.
Floating-point Number (Gleitkommazahl)
Eine Zahl mit Dezimalpunkt und möglicherweise auch einem Exponent.
Format specification (Formatfestlegung)
Eine Zeichenkette die beschreibt, wie eine Ein- bzw. Ausgabe formatiert wird.
Identifier (Bezeichner)
Ein Name der verwendet wird, um auf abgespeicherte Daten wie Konstanten, Variablen or Funktionen zuzugreifen.
Integer. (ganze Zahl)
Eine Zahl ohne Nachkommastellen.
Keyword (Schlüsselwort)
Ein Wort, das für einen c_Compiler eine vordefinierte Bedeutung hat. Deshalb darf es nicht für andere Zwecke verwendet werden.
library file (Bibliotheksfile).
Ein File, das vorcompilierte Versionen häufig gebrauchter Funktionen enthält, die zu einem Objektcode gelinkt werden können, um daraus ein ausführbares Programm zu machen.
Library Funktion (Bibliotheksfunktion)
Eine Funktion, deren Code in einem externen Bibliotheksfile vorliegt.
Line (Zeile)
Eine Eingabezeile aus dem Standardeingabegerät (Tastatur), die mit einem newline-Zeichen (Entertaste) beendet wird. Das newline-Zeichen wird durch ein null-Zeichen (\0) ersetzt.
Literal.
Buchstaben, Ziffern und Zeichenketten die nicht interpretiert und deshalb als Konstanten und nicht als Bezeichner verwendet.
Object (Objekt)
Siehe C++ Glossar.
Object Code (Objektcode)
Code, der direkt von einer Maschine verstanden wird, ähnlich dem Maschinencode.
Operand
Ein Ausdruck, der durch Operatoren verändert wird. Z.B:
	z = a + b;

a und b sind beide Operanden des + Operators.

Pointer (Zeiger)
Eine Variable, die eine Adresse enthält.
Polymorphism (Polymorphie
Siehe C++ Glossar.
Parameter.
Ein Wert, der von einer Funktion übernommen bzw. an diese übergeben wird .
POSIX
Portables Betriebssysteminterface.
Precedence (Vorrangregeln) (von Operatoren)
Die Reihenfolge, in der Operatoren während der Auswertung von Ausdrücken behandelt werden.
Preprocessor (Präprozessor).
Ein Prozessor der Direktiven im Quellcode erkennt und auswertet, die beschreiben, wie der Programmtext bearbeitet und übersetzt werden soll.
Preprocessor directive (Präprozessordirektive)
Anweisung im quellcode, die beschreibt, wie das File bearbeitet und übersetzt werden soll.
Program (Programm)
Ein Textfile, das Anweisungen enthält, die in einen lauffähigen Maschinencode umgewandelt werden können.
Run time error (Laufzeitfehler)
Ein Fehler, der auftritt während ein Programm abgearbeitet wird.
Reserved word (reserviertes Wort) (Schlüsselwort)
ein Wort, das für einen C-Compiler eine vordefinierte Bedeutung hat und deshalb nicht anderwertig verwendet werden darf.
Scope (Sichtbarkeitsbereich)
 
Source code (Quellcode)
Ein Textfile, das Code enthält, der compiliert werden kann.
Anweisung (Anweisung)
Eine einfache Anweisung ist ein Ausdruck gefolgt von einem semikolon. (Vgl. compound Anweisung und Block).
String (Zeichenkette)
Eine Zeichenkette ist in C ein Array von Buchstaben, mit dem Null Zeichen ('\0') begrenzt wird.
Syntax error (Syntaxfehler)
Ein Fehler im Quellcode, der dazu führt, daß der Compiler das Programm in einen Objektcode übersetzt.
Variable.
Ein Bezeichner (und Speicherplatz) für eine Größe mit bestimmten Eigenschaften ( Datentyp) deren Wert sich ändern kann, während ein Programm abgearbeitet wird.

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Übers.: G. Junghanns