True oder False.


Das Konzept, daß ein Ausdruck 'wahr' (true) oder 'falsch' (false) ergibt, ist einer der Grundsteine von C. Aber die Sprache stellt dieses Konzept auf ungewöhnliche Weise zur Verfügung.

Im Prinzip gibt es keine booleschen Variablen. Die Zahl 0 wird als 'falsch' (false) definiert, alle anderen Zahlen interpretiert man als 'wahr' (true).

Sehen Sie sich den folgenden Quellcode an:

	(1 == 1) 	true
	(1 != 1)	false
	(i  = 1)   	true
	(i  = 0)   	false
	(i  = 1 + 1) 	true

Die ersten beiden Zeilen müßten verständlich sein, die anderen sollen erklärt werden.

Die letzten drei Anweisungen weisen einer Variablen einen Wert zu (= steht für 'ergibt' und nicht 'ist gleich'). Ein Nebeneffekt der Ergibtanweisung besteht darin, daß dabei der zugewiesene Wert zurückgegeben wird. Und genau dieser wird auf 'wahr' oder 'falsch' getestet.

Ein letztes Beispiel:

	(i = 1)
  	(i = 0)
	(i = 2)

Siehe auch:

Schlüsselwort enum


Anfang Hauptindex Schlüsselwörter Funktionen

Übers.: G. Junghanns