Datentypen in C.


Definition von Variablen

In C wird das Konzept der 'Datentypen' verwendet, um eine Variable zu definieren bevor sie benutzt werden kann.

Bei der Definition einer Variablen wird Speicherplatz für die Variable zur Verfügung gestellt und der Datentyp der Werte (d.h. deren Eigenschaften) festgelegt, die unter dieser Adresse abgelegt werden können.

Welche Datentypen gibt es?

int float double char void enum

Beachten Sie bitte, daß es in C keinen Datentyp gibt, von dem man logische Variablen ableiten kann, wie z.B. 'boolean' in Pascal.


Datentyp int

int wird verwendet, um ganze Zahlen zu definieren.

	{
	  int Count;
	  Count = 5;
	}

Datentyp float

float wird verwendet, um Gleitpunktzahlen zu definieren.

        {
          float Miles;
          Miles = 5.6;
        }

Datentyp double

double wird verwendet, um große Gleitpunktzahlen zu definieren. Dabei wird oft doppelt soviel Speicherplatz reserviert, bei PCs sind das meist 8 Byte.

        {
          double Atoms;
          Atoms = 2500000e+20;
        }

Datentyp char

char definiert Zeichen.

        {
          char Letter;
          Letter = 'x';
        }

Modifikatoren

Zu den oben genannten Datentypen gibt es drei Modifikatoren:

Modifikatoren legen fest, wieviel Speicherplatz für eine Variable zur Verfügung gestellt wird. Wieviel das genau ist, wurde für die Sprache C nicht definiert. Für ANSI C gilt ...

	short int <= int < long int float <="double" <="long" double 

... was soviel heißt wie: Für 'short int' sollte weniger oder genau soviel Speicherplatz zur Verfügung stehen wie für 'int' und sinngemäß sollte für 'int' weniger Platz zur Verfügung stehen wie für 'long int'. In der Paxis findet man oft:

	    short int - 2 bytes (16 bits)
	      int int - 2 bytes (16 bits)
	     long int - 4 bytes (32 bits)
	  signed char - 1 byte  (Bereich -128 ... +127)
	unsigned char - 1 byte  (Bereich    0 ... 255)
	        float - 4 bytes
	       double - 8 bytes
	  long double - 8 bytes

Diese Zahlen sind typisch für die aktuelle PCs Generation zu. Mainframes und Workstations können mit anderen Festlegungen arbeiten, aber die oben genannte Regel gilt auch hier.

Wieviel Speicherplatz in einer Programmierumgebung verwendet wird, kann man mit dem sizeof Operator feststellen.


Qualifiers

Der const qualifier wird verwendet, um auszudrücken, daß der Wert nach der Initialisierung nicht mehr geändert werden darf.

const float pi=3.14159;

pi kann später im Programm nicht mehr verändert werden.

Konstanten kann man auch mit der Präprozessoranweisung #define festlegen. Sie hat den Vorteil, daß dabei kein Speicherplatz gebunden wird.


Siehe auch:

Konvertierung von Datentypen

Speicherklassen.

Typumwandlung mit cast

Schlüsselwort typedef.


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Übers.: G. Junghanns